Indienaustausch – Erfüllte Erwartungen an eine Reise
13. März 2018 Schulleben am DBBC

Frau Hoeft-Ibrahim interviewt Luca und Marco Schmidl nach dem Indienaustausch

Die Brüder Luca (MS9) und Marco Schmidl (FOS 12) besuchen das DBBC und waren beide im Rahmen des Austausches in Indien. Kurz vor ihrer Abreise wurden sie bereits von Frau Hoeft-Ibrahim interviewt (zum Artikel…). Nun erfahren wir in einem weiteren Interview, ob sich ihre Erwartungen erfüllt haben:

 

Könnt ihr euch noch daran erinnern, was das Allererste war, das ihr euren Eltern und Freunden über Indien berichtet habt.

Marco: Der Verkehr hat uns am meisten geflasht. Dass das so unterschiedlich zu Deutschland ist, haben wir nicht erwarten. Und das zweite Unerwartete war, dass es so viel zu essen gab. Wir wurden rund um die Uhr von unseren Gastfamilien bekocht.
Luca: Ja, es gab so viel zu Essen. Gleich in der Früh gab es ein riesiges Frühstück mit Spiegeleiern und allem Drum und Dran. Es war sehr lecker, aber auch wirklich extrem viel.

 

Was hat sich bei den Punkten, vor denen ihr zuvor etwas Respekt hattet, bestätigt und was nicht?

Marco: Also unsere Angst vor Tieren war unberechtigt. Da gab es zum Glück gar keine Begegnungen. Auch die Hygiene war besser als gedacht, auch wenn es da durchaus einige Momente gab, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Aber wir haben sehr viele arme Menschen gesehen. Das hat uns schon sehr oft geschockt.

Was war denn in Sachen Hygiene unvergesslich?

Gemeinsam: Eine öffentliche Stadttoilette in Delhi in einem Untergeschoss. Da standen auch Leute davor, die Geld dafür haben wollten, dass Touristen da auf Toilette gehen. Da stand das Wasser drei Zentimeter über dem Boden und es war wirklich unbeschreiblich eklig.

 

Was habt ihr am meisten genossen?

Luca: Das Wetter war sehr toll. Gerade vom Winter hier in die warmen Temperaturen dort zu kommen, war super.
Marco: Ja, es war immer sehr sonnig und warme Temperaturen. Wir haben sogar einmal auf dem Hausdach unserer Gastfamilie geschlafen, weil es selbst in den Nächten so mild war. Und die Leute waren sehr nett und höflich. Wir wurden überall sehr herzlich empfangen. Und wie wir ja schon erzählt haben, war das Essen einfach super.

 

Nachdem ihr das jetzt erlebt hat, würdet ihr denn die Reise nochmal machen?

Marco: Ja, auf alle Fälle. Das war einfach eine super Möglichkeit, Indien richtig kennen zu lernen. Es war so, als hätten wir dort Freunde besucht. Wir waren nur selten wie die Standardtouristen unterwegs. Tagsüber haben wir uns oft getroffen und sind dann rumgefahren. Wir haben das Land richtig gut kennen gelernt. Die letzten zwei Tage waren wir dann eher wie klassische Touristen unterwegs und da haben wir uns anders gefühlt als bei den Gastfamilien.
Luca: Ja, ich kann es auch nur weiterempfehlen. Auf einem anderen Weg hätten wir diese Erfahrung nicht machen können.

 


Veröffentlicht in den Campus-Nachrichten 27 – DBBC (03-18)